Ich will dieses Thema nicht zu breit treten,
aber ich kann nicht mehr nur stumm daneben sitzen und alles akzeptieren.
Denn dazu sind mir auch die scheinbar unwichtigsten Menschen in meiner Umgebung noch zu wichtig.
Jeder Mensch hat seine Ideale, seine Ziele und seine Vorstellungen.
Diese Ideale formen einen Charakter.
Für mich ist es genau so wie für viele andere:
Es ist nicht leicht diese Ideale zu vertreten und diese auch mal gegen andere Ideale zu verteidigen.
Dennoch schaffen es viele sich durch den Einheitsbrei zu kämpfen.
Wir passen uns dann aber trotz diesem Kampf immer wieder für bestimmte Menschen an.
Neues Parfum, dass man eigentlich nicht mag, gekonnt mit dem Rauchen aufhören, obwohl man eigentlich nicht will oder man fängt schlimmer noch mit dem "selbigen" an obwohl es noch vor einem Jahr verpöhnt sogar verhasst war.
Das sind aber im wesentlichen nur Kleinigkeiten. Schlimmer ist es da natürlich als Charakter Chamäleon zu entpuppen.
Zu tun was andere von einem wollen.
Zu schwach auch mal Nein zu sagen.
Nicht zu erkennen dass zum Beispiel ein verbotener Kuss, sollte er ausgeführt werden, nicht nur von einer Seite kommt sondern genauer betrachtet IMMER erwidert wird und man so sein Schuldpaket zu tragen hat.
Ich habe echt geglaubt, dass der ein oder andere hält, was er sich selbst verspricht.
Aber es ist wie mit der Treue zu anderen:
Wer die nicht hält, wird auch sich irgendwann selbst hintergehen.
So habe ich schon viele schöne Charaktere zerbrechen sehen.
Zarte Wesen im harten Kampf um die Coolness untergehen.
Sich selbst einfach nur verratend auf den nächsten Tag wartend.
Schade das ich immer wieder daran verzweifel es einzusehen.
ich kann nicht mehr anders muss einfach darauf ein gehen.
ab heute strahlt über meinem Kopf ein helleres Licht:
Charakter hat man oder eben nicht!
Was soll man dazu noch sagen? Wenn du "Charaktere zerbrechen" siehst, oder dir nicht gefällt, wenn Menschen untreu werden, sprich die Leute drauf an!
AntwortenLöschenDa machst du es dir aber ziemlich leicht. Du könntest natürlich auch den Kampf um diese Menschen annehmen und versuchen ihnen zu helfen, alternativ kann man sich aber auch einfach mal fragen, woher man das Recht nimmt den Finger zu heben und auf andere zu zeigen.
AntwortenLöschenErstmal ist man für sich selbst verantwortlich und wenn man da einen guten Stand erreich, dann kann man überlegen auf andere zu zeigen.
hmm,
AntwortenLöschenich gebe Jay da recht. würde aber gerne noch hinzufügen, dass es für niemanden leicht ist seinen eigenen standpunkt in jeder situation klar zu sehen und dann auch noch zu vertreten.
natürlich machen sich manche menschen mehr gedanken um sowas als andere, aber jedem wird es passieren, dass er_sie gegen eigene ideale, ansichten oder absichten verstößt. gewollt, ungewollt, gezwungen oder weil sich ideale und absichten verändern, oder temporär nicht deutlich sind.
hab de neulich selber erfahrungen mit gesammelt :(
mit dem finger wäre ich auch sonst vorsichtig...
aber generell ist es sehr gut sich mit diesem thema zu beschäftigen.