Sonntag, 23. Mai 2010

Wartezeit

Wenn man die gemessene Zeit nimmt, die der Mensch damit verbringt zu warten und sie mit der Zeit vergleicht, in der der Mensch nichts tut (zB in der Sonne liegen, Badewanne oder ähnliches) so muss man leider erkennen, dass wir lange Schlangen vor Kassen und Wartezimmer attraktiver finden, als die Sonne oder Badewannen... Warum verbinden wir das nicht? Badewannen und Dachfenster in Wartesäälen?

Die Gesundheit und die Laune der Menschen würde sicherlich steigen ;)

Montag, 17. Mai 2010

Picknick zwischen Autos, Zelten und zirka 2 milliarden Verrückten

Naja, vielleicht waren es nur 250.

Wer weiß sowas schon?

Wie kommt es zu einem so skurrilen Titel? Ganz einfach! So haben 7 lustige und nette ( manchmal auch nicht ganz so nett - ich sage nur NIIIIIIIICK!!!!!!!!!!!) Menschen und meine Wenigkeit das letzte Wochenende verbracht. Richtig, das lange da... Das hier um den Feiertag herum war, das Wochenende eben...

"Feiertagsprobleme? Christi Himmelfahrt!"

Tag 1
Plan war es um 17 Uhr in Marl gen Norden zu fahren, um schnellstmöglich den Zeltplatz in Langeleben zu erreichen.

"Langeleben ist kein Synonym lange zu Leben sondern ein kleiner Ort. Lustigerweise ist die Hauptattraktion neben dem Zeltplatz ein Altersheim - hihi wie passend."


Leider wurde aus diesem Vorhaben nichts. Da wie schon erwähnt Christi Himmelfahrt war. Das bedeutet:

- Alle Hilfsarbeiter gen Heimat fuhren
- Sämtliche Trucker, die eh schon ihre Arbeit verrichteten in bekannter Manier die Autobahn zu ihrer persönlichen Rennstrecke machten. Überholvorgänge natürlich inbegriffen
- Millionen Menschen einfach in den Kurzurlaub gefahren sind
- Auffahrunfall in einem Engpass, weil es zu all dem Chaos auch och regnete...

Tolle Voraussetzungen für ein Zeltplatzwochenende. Zudem der Wetterbericht eine Hiobsbotschaft nach der anderen lieferte.

Kurzfassung:
Wir haben 7 Stunden gebraucht und sind um kurz vor Eins angekommen.
Es regnete bzw. nieselte immernoch.

Zuerst kam die Anmeldung und offizielle Workshop Selektion. *gähn*
Das was dann kam überraschte mich als absoluten Camp-Neuling doch sehr. Trotz fiesen Nieselregen, der der einen überall durchnässt, aber auch schnell aufhörte, war die Stimmung am ersten Abend schon sehr nett und unfassbar warm (Wichtig!!! DIE STIMMUNG - NICHT DAS WETTER!!!). Das könnte allerdings auch am Lagerfeuer gelegen haben. Lagerfeueratmosphäre inkludiert.
Dann, nach einem Apfelwein steuerte ich Bett bzw Feldbett an.
10 Menschen in einem 6 Personenzelt? kein Problem bei uns ;) Der UB-RE hält zusammen.

2. Tag

"Hmm... wie fange ich den zweiten Tag nur an."

Eigentlich war Tag 2 dadurch gekennzeichnet, dass ich nicht wie gewünscht in meine Erstwahl, nämlich dem Spiele-Workshop, zugewiesen wurde, sondern in den Medien-Workshop. ;-/
Das bedeutete anstatt den ganzen Tag irgendwelche tollen Spiele zu spielen eine Doku über das Camp zu gestalten ... Na toll... ABER wie es sich später zeigen sollte war es ein toller und sehr erfolgreicher, sowie lustiger Workshop!

Naja Kamera aufgesattelt und los ging: Script war schnell zusammen.
Projekt Tierdoku konnte beginnen.

Kurz gestört von vegetarischer Esskultur ( dem sehr leckeren Mittagstisch - Ich bin bekennender Fleischesser, dennoch sehr lecker!) wurde mir der Zusammenhalt und die absolute Akzeptanz der Falken sehr deutlich.

"Umgangsprachlich aber treffend: DER HAMMER!!!! "

Abends komplettierte sich nun wieder das Bild der absoluten Freundschaft!.
Am Lagerfeuer und im Roten Falken war es wieder einmal sehr gemütlich und der Wein schlug diesmal schnell zu ;) Um fünf war ich dann im Bett...
Viel gesungen, viel getrunken und viel gelacht!
Super, oder Supi wie andere Menschen zu sagen pflegen ;)
Der Person die mir dieses Wort in den Kopf hämmerte, sei dieser Abend gewidmet ;).

Ach ja, was vielleicht zu erwähnen sei. Es regnete... Nieselte oder was auch immer... Luft war feucht und tropfenlastig (dies geht raus an den Naturjungen, der mit der Goldwaage nur für dich editiert!).

"mir fällt gerade auf wie oft ich Smileys mache..."

Tag 3

Viel passierte hier jetzt nicht. Workshop... Aus filmen wurde schneiden und lachen über die passierten Outtakes und das neue Material. Die Idee der Outtakes verfestigte sich.

Am dritten Abend war Party angesagt. Das bedeutete dass der Campeigene Rapper sein "Rapper"toir niederlegte und freestylte, wenn ihm der Text gerade einmal ausging, sehr amüsant und faszinierend.

Neben dem Hip-Hop Act war dann aber auch noch eine Ska-Combo angereist. Sie konnten zwar ihren Text, fielen aber auch durch ihre Impro-Kunst auf. So kam auch das Cross-Over Rap-Ska oder "Skrap" ( Ich liebe Wortneuschöpfungen) zu Stande oder eine extra umgestaltete Refrainpassage in einem ihrer Lieder.

"Ska ist toll!"

An diesem Abend war auch noch hessischer Abend in der Kneipe, das heißt das der zuvor ausverkaufte Apfelwein nun sogar erhitzt verkauft wurde und noch schneller gen Kopf schnellte :D.


Die Nacht wurde mit Erfolg ohne Schlaf verbracht!

Tag 4

"Stress, Stress, Stress. Achja und Regen!"

Das war zumindest das, was angekündigt war, aber irgendwie verfehlte das unseren Workshop komplett ;). Der Regen allerdings nicht. Selbst wenn wir 50% im Haus arbeiteten wurden wir nass.

Wir schnitten den Film zu Ende und brachten es sogar noch fertig Pausen einzulegen. Zwar waren immer mindestens zwei Personen damit beschäftigt unseren Film zu beenden, aber Pausen waren möglich!
Die Konvertierung vom Mac zum Film brachte dann doch allerdings etwas faden Beigeschmack aber 20 Minuten vor der Erstausstrahlung unseres Projekts, wurden wir dann doch noch fertig.

"Just in Time Business ist das meißt benutzte Management im Bau, in der heutigen Zeit. Warum also auch nicht in der Kunst?"

Diese Nacht wurde dann mit Wein wieder flüssig verbracht. Die ganze Nacht sei hierbei allerdings bemerkt und das bedeutete, dass ich am nächsten Morgen nichts mehr konnte.
Sachen packen? Fehlanzeige!
Ich habe noch nie einen Schlafsack so unordentlich gepackt.
Meine Sachen in der Tasche... Naja gut das ich eine große Tasche dabei hatte, sonst wäre so einiges dort verblieben.
Zelte abbauen... Das ich nicht lache... Ich schlief bereits im sitzen ein, wie war da dann noch an Arbeit zu denken.

Dennoch schaffte ich es, mich am Abbau von 6 Zelten zu beteiligen. Tragen ging aber gar nicht!

Ich bemerkte sogar noch dass ich einen meiner heißgeliebten Buttons im Suff eingetauscht hatte gegen einen anderen Button... Fand die alte Besitzerin und bekam meinen alten Button zurück. Puh!

Endlich nach 3 Stunden Qual sind wir dann in den Bus eingestiegen... Achja der wurde auch noch irgendwie gepackt aber nicht von mir...

"Durchmachen war früher irgendwie einfacher. Das kann aber auch an meinem gewachsenen Alkoholkonsum gelegen haben. Mit 15 trinkt man einfach noch nicht so viel Wein ;)"

Naja egal! Im Bus angekommen schnallte ich mich an, winkte noch der Feuerwehr die gerade unseren Parkplatz verließ und schlief ein.

"weiß eigentlich wer, warum die da waren?"

NIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIICK ertönte es plötzlich, Ich erschreckte mich zu tiefst, fuhr aus meinem in Sekunden erreichten tiefschlaf heraus und sah in ein mit 2 Piercing behaftetem, bärengleichen, lachendes Gesicht. Ich hasse dich Kai! Auch dir widme ich meinen Text! *lach* Ich schlief also wieder ein, diesmal in der Hoffnung etwas länger schlafen zu könnNIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIICK!!!!! ARGH!!!! KAI!!! Diesmal warst du nur den Mittelfinger wert!
Im Hintergrund lachen... jaja lacht den armen Jungen nur aus... PÖH... das lachen wurde zu gequassel... Kiosk hier, Süßigkeiten da... das war mir alles egal... SCHLAFEN war angebracht.

Tag 5

Ich duselte gerade vor mich hin...

"Ich wurde wieder wach..."

... als NIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIICK... Jaja die Leier kannte ich schon aber hahaaaa Ich war ja schon wach. Hehe!
Karla auch du konntest mich gern haben :-*.

Naja wir waren also an diesem Rastplatz, der völligst überfüllt mit alten Menschen irgendein Grillfest zelebrierte... Egal! Mein Schlaf war wichtiger aber erst als wieder alle im Bus saßen... Ich wollte auf jegliche Art des Erschreckens gefasst sein.

Allerdings durfte ich ausschlafen, soweit es ging.
Nach zirka einer weiteren Autostunde dann ein sehr komisches Geräusch. Motorheulen...
kein Schalten mehr Möglich...
Klasse...

Mittwoch hatten wir einen Unfall da ist nix passiert und jetzt eine Stunde bevor ich in mein Bett fallen konnte Getriebeschaden...
ADAC wurde gerufen. Wir waren hinter Hamm er kam aus Dortmund. Mindestens eine Stunde zu warten.
In dieser Stunde bekamen wir dann allerdings Besuch. Wir hatten es uns, da es keine leitplanke gab, auf dem vorhandenen schönen Grünstreifen neben einem Feld bequem gemacht, als der Stau uns besuchte. Schnell wurden wir zu einem Blickfang. Einem selchen dem nicht einmal die Polizei entgeht.
Denen sind wir aber lustigerweise so positiv aufgefallen, dass wir von ihnen mehr als nur belobt sondern fast schon gepriesen wurden. Das war auch mal schön.

Der ADAC Mann kam dann auch irgendwann und lud uns ein, bzw auf, mit dem Ziel, Heimat.
Immerhin war der Bulli ADAC Plus versichert ;)

Soweit so gut - Genug von meiner Odyssee

Ich aß und flog direkt in mein Bett... und schlief diesmal ohne NIIIIIIIIIIIIIIIIIIICKs oder Getriebeschäden.

Montag, 10. Mai 2010

Knüppelhart

Sommer, Sonne, Sonnenschein!
Es ist ein schöner Tag,
Dies verrät mir die Wärme.
Sie dringt in mich ein und gibt mir ein zufriedenes Gefühl.
Häng einfach nur rum.

Plötzlich wird es hektisch und laut.
Aus ruhigen Wellen, die hin und her wiegen
wird schnell ein einstudiertes Spiel.
Eins zu dem ich an diesem Tag keine Lust habe.
Zudem ich eigentlich nie Lust hatte.
Gezwungen in meine Arbeit, füge ich mich dem Dämon.
In die machtlose Bewegung forciert
füge ich Leid und Schmerzen zu.

Hätte mich wer gefragt hätte ich Nein gesagt oder Stopp!
Aber ich werde nicht gefragt und ich würde auch nicht antworten.
Denn auch ich werde von Oben nur benutzt und unterdrückt.

Deshalb dieser Druck, dieser Zwang
Ich kann nichts dagegen tun,
schlage auf Sie ein,
Sie, das sind gefährliche Menschen
aufmüpfig oder einfach nur am falschen Ort zur falschen Zeit.
Ich bin Täter und Opfer zugleich.
Ich verletze Sie und kann doch nichts dagegen tun

Hätte mich wer gefragt hätte ich Nein gesagt oder Stopp!
Aber ich werde nicht gefragt und ich würde auch nicht antworten.
Denn auch ich werde von Oben nur benutzt und unterdrückt.

Meine Haut, meine Hülle,
vom Gegenwind der Schläge gekühlt,
jedoch für kurze Zeit erwärmt vom frischen Blut
spiegelt sich nicht mehr das zufriedene Gefühl von Wärme,
sondern Hass!

Hätte mich wer gefragt hätte ich Nein gesagt oder Stopp!
Aber ich werde nicht gefragt und ich würde auch nicht antworten.
Denn auch ich werde von Oben nur unterdrückt und benutzt.

Aus Kautschuk geformt hätte ich so viel mehr werden können.
Ob Radiergummi, Quietscheente oder Präservativ
Oh mein Gott wie gern wär ich ein Präservativ

Sommer, Sonne, Sonnenschein!
Es war ein schöner Tag,
Dies verriet mir die Wärme.
Sie drang in mich ein und gab mir ein zufriedenes Gefühl.
hing einfach nur rum


Anmerkung:
Dies ist mein erster geschriebener Text. Entstanden auf einem Poetry-Slam Workshop zum Thema Polizeigewalt. Ich hoffe die Botschaft kommt rüber :-)

Bekenntnis

Ein Leben ohne dich sag es mir, wie?
Ich stünde im Regen
schenkst mir doch Energie,
lässt mich die Sonne sehen.

Ich möchte nicht mehr ohne dich sein
dein innerster Rhythmus gibt meinem Bein
und meinem gesamten Lebenshaufen
einen Takt zum laufen

Deine Symphonie
färbt meine Stadt aus Melancholie.
Aus tristem Grau
wird ein bunter Pfau

Du entscheidest über Laune und Gefühl
bist einzigartig manchmal Müll
doch gerade dann
fängt man erst über dich zu reden an

Dabei ist dies viel zu spät
du selbst heiterst uns auf,
wenn es uns scheiße geht
Alles nimmt wieder gewohnten Lauf

ohne jeglichen Eigennutz
dröhnst du gegen den Zimmerputz
gegen Wand und alle Decken
manchmal musst du dich verstecken

bist nicht kompliziert
bist nicht Mathe, keine Physik
bist hier personifiziert
ICH LIEBE DICH - MUSIK

Sonntag, 9. Mai 2010

Kuscheln

Kuscheln, Wer kuschelt nicht gerne?

Ich bin der Meinung das Kuscheln „an sich“ Menschen glücklicher macht.

Ohne Worte einfach so.

Es sollte allerdings von beiden Seiten gewollt sein, denn wer durfte bereits feststellen, dass nur "bekuschelt werden" nicht unbedingt glücklicher macht? - Garantiert einige von euch!


Eigentlich ist es ja absolut paradox, dass ein Einbruch einer fremden oder auch nicht fremden Person in die private Zone glücklich macht, vor allem bei Leuten mit Klaustrophobie.

Dennoch der/die/das Mensch wird glücklich.

Da muss man sich einfach mal mit einem „Free Hugs“ Schild bewaffnen und sich in die Öffentlichkeit stellen.

Es funktioniert!


Menschen brauchen einen Anker, einen Fels in der Brandung oder einfach nur eine Person, die für jemanden da ist.

In der heutigen Zeit verkommt dies immer mehr.

Deshalb wünsche ich mir, nein ich FORDERE:


Kuschelt mehr, als Medizin gegen die Trübheit des aktuellen Lebensstils.


Auch wenn es nur eine kurze Umarmung ist. Sie sagt einfach deutlicher „ich mag und respektiere dich“ als ein Handschlag.


Natürlich sollte man bedacht sein darauf das man immer nur auf der eigenen „Ebene des Respekts“ oder darunter eine Umarmung eröffnen sollte, sonst würde es unhöflich.

Der Chef kann privat noch so eine coole Sau sein. Im Job ist er einfach dein Chef Er hat die Umarmung zu fordern oder wünschen!


Abgesehen davon wenn man sich nicht umarmt, auch ein Lächeln im Alltag erhellt manche Situation. Ein Lächeln bewirkt so viel bei dem jeweiligen Gegenüber.

Schade das das Lächeln fast so selten geworden ist wie die Zeit in dieser hektischen Gesellschaft. Die Zeit bekommt man nicht zurück, aber ein Lächeln.


Deshalb umarmt und lächelt, seid freundlich zueinander, Kuschelt!

Ihr werdet merken, dass es euch glücklicher macht.


Neuer Blog

Ja was soll ich hier herein schreiben, außer dass ich mich jetzt dazu entschlossen habe meine kleinen Gedankengänge zu sortieren und sie aufzuschreiben.
Aufgeschrieben werden sie dann hier veröffentlicht.
Vielleicht wird dann ja auch eine schöne Mappe daraus, die man bzw. die ich dann vorlesen könnte ;-)
Naja mal sehen was sich so entwickelt!

bis dahin sag ich erstmal
ciao mit v ;-)