Naja, vielleicht waren es nur 250.
Wer weiß sowas schon?
Wie kommt es zu einem so skurrilen Titel? Ganz einfach! So haben 7 lustige und nette ( manchmal auch nicht ganz so nett - ich sage nur NIIIIIIIICK!!!!!!!!!!!) Menschen und meine Wenigkeit das letzte Wochenende verbracht. Richtig, das lange da... Das hier um den Feiertag herum war, das Wochenende eben...
"Feiertagsprobleme? Christi Himmelfahrt!"
Tag 1
Plan war es um 17 Uhr in Marl gen Norden zu fahren, um schnellstmöglich den Zeltplatz in Langeleben zu erreichen.
"Langeleben ist kein Synonym lange zu Leben sondern ein kleiner Ort. Lustigerweise ist die Hauptattraktion neben dem Zeltplatz ein Altersheim - hihi wie passend."
Leider wurde aus diesem Vorhaben nichts. Da wie schon erwähnt Christi Himmelfahrt war. Das bedeutet:
- Alle Hilfsarbeiter gen Heimat fuhren
- Sämtliche Trucker, die eh schon ihre Arbeit verrichteten in bekannter Manier die Autobahn zu ihrer persönlichen Rennstrecke machten. Überholvorgänge natürlich inbegriffen
- Millionen Menschen einfach in den Kurzurlaub gefahren sind
- Auffahrunfall in einem Engpass, weil es zu all dem Chaos auch och regnete...
Tolle Voraussetzungen für ein Zeltplatzwochenende. Zudem der Wetterbericht eine Hiobsbotschaft nach der anderen lieferte.
Kurzfassung:
Wir haben 7 Stunden gebraucht und sind um kurz vor Eins angekommen.
Es regnete bzw. nieselte immernoch.
Zuerst kam die Anmeldung und offizielle Workshop Selektion. *gähn*
Das was dann kam überraschte mich als absoluten Camp-Neuling doch sehr. Trotz fiesen Nieselregen, der der einen überall durchnässt, aber auch schnell aufhörte, war die Stimmung am ersten Abend schon sehr nett und unfassbar warm (Wichtig!!! DIE STIMMUNG - NICHT DAS WETTER!!!). Das könnte allerdings auch am Lagerfeuer gelegen haben. Lagerfeueratmosphäre inkludiert.
Dann, nach einem Apfelwein steuerte ich Bett bzw Feldbett an.
10 Menschen in einem 6 Personenzelt? kein Problem bei uns ;) Der UB-RE hält zusammen.
2. Tag
"Hmm... wie fange ich den zweiten Tag nur an."
Eigentlich war Tag 2 dadurch gekennzeichnet, dass ich nicht wie gewünscht in meine Erstwahl, nämlich dem Spiele-Workshop, zugewiesen wurde, sondern in den Medien-Workshop. ;-/
Das bedeutete anstatt den ganzen Tag irgendwelche tollen Spiele zu spielen eine Doku über das Camp zu gestalten ... Na toll... ABER wie es sich später zeigen sollte war es ein toller und sehr erfolgreicher, sowie lustiger Workshop!
Naja Kamera aufgesattelt und los ging: Script war schnell zusammen.
Projekt Tierdoku konnte beginnen.
Kurz gestört von vegetarischer Esskultur ( dem sehr leckeren Mittagstisch - Ich bin bekennender Fleischesser, dennoch sehr lecker!) wurde mir der Zusammenhalt und die absolute Akzeptanz der Falken sehr deutlich.
"Umgangsprachlich aber treffend: DER HAMMER!!!! "
Abends komplettierte sich nun wieder das Bild der absoluten Freundschaft!.
Am Lagerfeuer und im Roten Falken war es wieder einmal sehr gemütlich und der Wein schlug diesmal schnell zu ;) Um fünf war ich dann im Bett...
Viel gesungen, viel getrunken und viel gelacht!
Super, oder Supi wie andere Menschen zu sagen pflegen ;)
Der Person die mir dieses Wort in den Kopf hämmerte, sei dieser Abend gewidmet ;).
Ach ja, was vielleicht zu erwähnen sei. Es regnete... Nieselte oder was auch immer... Luft war feucht und tropfenlastig (dies geht raus an den Naturjungen, der mit der Goldwaage nur für dich editiert!).
"mir fällt gerade auf wie oft ich Smileys mache..."
Tag 3
Viel passierte hier jetzt nicht. Workshop... Aus filmen wurde schneiden und lachen über die passierten Outtakes und das neue Material. Die Idee der Outtakes verfestigte sich.
Am dritten Abend war Party angesagt. Das bedeutete dass der Campeigene Rapper sein "Rapper"toir niederlegte und freestylte, wenn ihm der Text gerade einmal ausging, sehr amüsant und faszinierend.
Neben dem Hip-Hop Act war dann aber auch noch eine Ska-Combo angereist. Sie konnten zwar ihren Text, fielen aber auch durch ihre Impro-Kunst auf. So kam auch das Cross-Over Rap-Ska oder "Skrap" ( Ich liebe Wortneuschöpfungen) zu Stande oder eine extra umgestaltete Refrainpassage in einem ihrer Lieder.
"Ska ist toll!"
An diesem Abend war auch noch hessischer Abend in der Kneipe, das heißt das der zuvor ausverkaufte Apfelwein nun sogar erhitzt verkauft wurde und noch schneller gen Kopf schnellte :D.
Die Nacht wurde mit Erfolg ohne Schlaf verbracht!
Tag 4
"Stress, Stress, Stress. Achja und Regen!"
Das war zumindest das, was angekündigt war, aber irgendwie verfehlte das unseren Workshop komplett ;). Der Regen allerdings nicht. Selbst wenn wir 50% im Haus arbeiteten wurden wir nass.
Wir schnitten den Film zu Ende und brachten es sogar noch fertig Pausen einzulegen. Zwar waren immer mindestens zwei Personen damit beschäftigt unseren Film zu beenden, aber Pausen waren möglich!
Die Konvertierung vom Mac zum Film brachte dann doch allerdings etwas faden Beigeschmack aber 20 Minuten vor der Erstausstrahlung unseres Projekts, wurden wir dann doch noch fertig.
"Just in Time Business ist das meißt benutzte Management im Bau, in der heutigen Zeit. Warum also auch nicht in der Kunst?"
Diese Nacht wurde dann mit Wein wieder flüssig verbracht. Die ganze Nacht sei hierbei allerdings bemerkt und das bedeutete, dass ich am nächsten Morgen nichts mehr konnte.
Sachen packen? Fehlanzeige!
Ich habe noch nie einen Schlafsack so unordentlich gepackt.
Meine Sachen in der Tasche... Naja gut das ich eine große Tasche dabei hatte, sonst wäre so einiges dort verblieben.
Zelte abbauen... Das ich nicht lache... Ich schlief bereits im sitzen ein, wie war da dann noch an Arbeit zu denken.
Dennoch schaffte ich es, mich am Abbau von 6 Zelten zu beteiligen. Tragen ging aber gar nicht!
Ich bemerkte sogar noch dass ich einen meiner heißgeliebten Buttons im Suff eingetauscht hatte gegen einen anderen Button... Fand die alte Besitzerin und bekam meinen alten Button zurück. Puh!
Endlich nach 3 Stunden Qual sind wir dann in den Bus eingestiegen... Achja der wurde auch noch irgendwie gepackt aber nicht von mir...
"Durchmachen war früher irgendwie einfacher. Das kann aber auch an meinem gewachsenen Alkoholkonsum gelegen haben. Mit 15 trinkt man einfach noch nicht so viel Wein ;)"
Naja egal! Im Bus angekommen schnallte ich mich an, winkte noch der Feuerwehr die gerade unseren Parkplatz verließ und schlief ein.
"weiß eigentlich wer, warum die da waren?"
NIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIICK ertönte es plötzlich, Ich erschreckte mich zu tiefst, fuhr aus meinem in Sekunden erreichten tiefschlaf heraus und sah in ein mit 2 Piercing behaftetem, bärengleichen, lachendes Gesicht. Ich hasse dich Kai! Auch dir widme ich meinen Text! *lach* Ich schlief also wieder ein, diesmal in der Hoffnung etwas länger schlafen zu könnNIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIICK!!!!! ARGH!!!! KAI!!! Diesmal warst du nur den Mittelfinger wert!
Im Hintergrund lachen... jaja lacht den armen Jungen nur aus... PÖH... das lachen wurde zu gequassel... Kiosk hier, Süßigkeiten da... das war mir alles egal... SCHLAFEN war angebracht.
Tag 5
Ich duselte gerade vor mich hin...
"Ich wurde wieder wach..."
... als NIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIICK... Jaja die Leier kannte ich schon aber hahaaaa Ich war ja schon wach. Hehe!
Karla auch du konntest mich gern haben :-*.
Naja wir waren also an diesem Rastplatz, der völligst überfüllt mit alten Menschen irgendein Grillfest zelebrierte... Egal! Mein Schlaf war wichtiger aber erst als wieder alle im Bus saßen... Ich wollte auf jegliche Art des Erschreckens gefasst sein.
Allerdings durfte ich ausschlafen, soweit es ging.
Nach zirka einer weiteren Autostunde dann ein sehr komisches Geräusch. Motorheulen...
kein Schalten mehr Möglich...
Klasse...
Mittwoch hatten wir einen Unfall da ist nix passiert und jetzt eine Stunde bevor ich in mein Bett fallen konnte Getriebeschaden...
ADAC wurde gerufen. Wir waren hinter Hamm er kam aus Dortmund. Mindestens eine Stunde zu warten.
In dieser Stunde bekamen wir dann allerdings Besuch. Wir hatten es uns, da es keine leitplanke gab, auf dem vorhandenen schönen Grünstreifen neben einem Feld bequem gemacht, als der Stau uns besuchte. Schnell wurden wir zu einem Blickfang. Einem selchen dem nicht einmal die Polizei entgeht.
Denen sind wir aber lustigerweise so positiv aufgefallen, dass wir von ihnen mehr als nur belobt sondern fast schon gepriesen wurden. Das war auch mal schön.
Der ADAC Mann kam dann auch irgendwann und lud uns ein, bzw auf, mit dem Ziel, Heimat.
Immerhin war der Bulli ADAC Plus versichert ;)
Soweit so gut - Genug von meiner Odyssee
Ich aß und flog direkt in mein Bett... und schlief diesmal ohne NIIIIIIIIIIIIIIIIIIICKs oder Getriebeschäden.
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